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Berichte

ADAC Bundesendlauf Slalom-Youngster-Cup in Harsewinkel (27.10.2012)

Es war fast noch dunkel, die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt und insgesamt 96 Fahrer in 2 Klassen versammelten sich im gewärmten Zelt des Gau Westfalen zum Briefing. Danach musste jeder wohl oder übel in die klirrende Kälte zur Kursbesichtigung. So weit so gut, aber dann kamen sie, die Fahrzeuge des heutigen Tages und ein bis kurz vorm Start gut gehütetes Geheimnis: 3 Ford Fiesta in silber, blau und rot, ausgestattet mit italienischen Straßenreifen, denen man auch nach 300.000 km noch keine Abnutzung ansehen wird und hochgezüchteten 72 satten Pferdchen unter der Haube. Da alle Gau Hansa Fahrer bisher einen Suzuki mit 125 PS und reinen Rennreifen bewegten, konnte man sich eigentlich schon denken, was kommen wird, daher ist hier jeder weitere Kommentar überflüssig. Alle Starter gaben zwar ihr Bestes, aber die Ergebnisse sprechen leider für sich: In Klasse 1 war John Tietgen vom MC Elbe etwas schneller unterwegs als unser Starter Marc Julius, der nach einem totalen Verbremser im 1. Lauf sich im zweiten Durchgang wenigsten noch um 10 Plätze auf den 36. Platz verbessern konnte. Eric Gorkow belegte am Ende den 46. Platz. Tim Ackermann wurde in der Klasse 2 nach 2 Läufen mit Platz 22 bester Gau Hansa Fahrer, knapp vor Mark Sendel (25.) und deutlich vor Niklas Nawroth (38.).

Fazit: Ein Lob an die Veranstalter, die gesamte Veranstaltung verlief absolut reibungslos und pünktlich, auf der Siegerehrung gab es für alle Starter einen Pokal zur Erinnerung. Die meisten Gau Hansa Fahrer haben gute Chancen, sich für den Bundesendlauf 2013 zu qualifizieren, um dann eine ihrem Können entsprechende Platzierung anzustreben.

Autor: Andreas Lütten

ADAC Bundesendlauf Kartslalom in Berlin (28.09.2007 - 30.09.2007)

"Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!"

Unterhalb des Glockenturms mit direktem Blick auf das Olympia-Stadion in Berlin fand in diesem Jahr der ADAC Bundesendlauf Kartslalom auf dem Maifeld statt. Es war aber nicht nur der schnelle Parcours, sondern auch insbesondere das Wetter, welches den 255 Teilnehmern der Klassen K1 bis K5 und ihren Trainern, den Betreuern, ADAC-Offiziellen, ehrenamtlichen Helfern, Familien, Kartsportbegeisterten und Zuschauern zu schaffen machte.

Schon am Freitag zum Parcoursaufbau und einer Sitzprobe öffneten sich die Wolken als gelte es eine wochenlange Dürre auszugleichen. Eher spärlich dafür waren die vom Veranstalter eiligst im Baumarkt erworbenen 17 neun Quadratmeter-Pavillons, die den Gau's für jeweils ca. 50 Personen Schutz bieten sollten und teilweise nicht einmal die erste Windböe überlebten. Offenbar ein Punkt, über den sich im Vorfeld niemand so recht Gedanken gemacht hatte.

Der Einmarsch der Klassen K3 bis K5 verlief dann reibungslos, insbesondere auch deshalb, weil es endlich mal trocken war. Leider nicht lange, schon im Mittelfeld des ersten Wertungsdurchganges der Klasse K3 öffneten sich erneut die Schleusen und die Rennleitung entschied, den ersten Wertungslauf ohne Probelauf komplett auf Intermediates zu wiederholen. Eine faire Entscheidung mit Fingerspitzengefühl, man hätte ansonsten von Chancengleichheit nicht mehr sprechen können.
So zog sich der Wettkampf in die Länge und jeder Teilnehmer der Klasse K5, die als letzte Klasse am Sonnabend starten musste, durfte im zweiten Wertungslauf gegen 50 Gegner und die bereits einsetzende Dunkelheit kämpfen. Glück für diejenigen, die weder ein verspiegeltes, noch getöntes Visier am Helm über den Parcours trugen.

Die Verzögerung der Klasse K3 wirkte sich natürlich ebenfalls beim geplanten Termin für die Siegerehrung im Hause des Landessportbundes Berlin an diesem Tage aus. Leider waren hier die gewählten Räumlichkeiten für die Menge an Menschen nicht ausreichend und auch von denen, die sich bis in den Raum vorkämpfen konnten, hatte höchstens ein Drittel eine Sitzmöglichkeit. Folglich verschlechterte die Luft im Raum sich minütlich. Die Wartezeit hingegen konnte eine Schülertanzgruppe aus Berlin mit Bauchtanz, Charlston und anderen künstlerischen Einlagen blendend überbrücken. So fand der Tag einen Abschluss mit 153 geehrten, meist strahlenden Kartslalomsportlern der Klassen K3 bis K5.

Für den Sonntag hatte man besseres Wetter vorausgesagt und der Einmarsch der Klassen K1 und K2 fand auf nur noch leicht feuchtem Asphalt ohne Regentropfen statt. Der anschließende Wettkampf wurde dann gleich auf Intermediates gestartet, um nicht eine erneute Verzögerung zu provozieren. Für wenige Minuten erstrahlte dann sogar die Sonne für die kleinsten Fahrer des gesamten Feldes und ein schöner Wettkampf aus Sicht des ADAC Hansa nahm seinen Lauf. Vielleicht waren es gerade die wenigen Augenblicke Sonne, die uns ein aus ADAC Hansa-Sicht gutes Abschneiden dieser Klasse K1 ermöglichten.

Den sportlichen Abschluss der Veranstaltung bot dann die Klasse K2, die allerdings erneut teilweise mit Regen zu kämpfen hatte. Die anschließende Siegerehrung in den gleichen kleinen Räumlichkeiten wurde erneut von tänzerischen Darbietungen der nun schon bekannten Formation abgerundet. Schwer zu tragen hatten alle ADAC Bundesendlaufsieger, die neben einem großen Pokal, dem schweren goldfarbenen Siegerkranz und der Urkunde, die - wie es die Norddeutsche Meisterschaft in diesem Jahr in Pattensen zeigte - leider nicht obligatorisch ist, auch noch einen Satz Conti-Reifen ihr Eigen nennen durften.

255 engagierte Teilnehmer und sportliche Spitzenergebnisse trösten letztlich über eine nur allenfalls mittelmäßige Veranstaltung hinweg. Hier wäre eine weitaus bessere Organisation gefragt gewesen, insbesondere fehlte ein ausgewogenes Rahmenprogramm für die kleinen Sportler gänzlich, während an dem aus meiner Sicht überflüssigen Bierstand nicht gespart wurde. Auch wenn sicher jeder Trainer, Betreuer, jedes Elternteil usw. gern die Leistung seines Schützlings bei einem kühlen Pils feiert, passen Motorsport und Alkohol auf einer Jugendveranstaltung für mich nicht zusammen. Mit gutem Beispiel gehen hier, hoffentlich auch weiterhin, die Ortsklubs des ADAC Hansa voran, indem sie auf derlei bei den Pokalläufen verzichten. Umso mehr freue ich mich auf die Norddeutsche Meisterschaft 2008, die der ADAC Hansa ausrichten wird.

Die Ergebnisse unserer ADAC Hansa-Fahrer.

Trotz der angesprochenen Mängel kann ich den ADAC Hansa-Teilnehmern, denen man ja gern eine norddeutsche Kühle nachsagt, abschließend einen erstklassigen Zusammenhalt und auch eine sehr gute Stimmung attestieren. Wir tragen zwar sportlich die rote Laterne, spielen dafür beim Thema lautstarke Unterstützung der Fahrer aber immer ganz vorn um den Sieg mit.

"Berlin, Berlin - wir waren in Berlin!"
Autor: Webmaster

Deutsche Junioren Slalom Meisterschaft im Fahrerlager am Nürburgring (21.10.2006)

Zu der Teilnahme an der Deutschen Junioren Slalom Meisterschaft 2006 hatten sich vom ASC Breitenfelde Britt Schneider für den ADAC Hansa und Thore Aniszewski für den ADAC Schleswig-Holstein qualifiziert. Die vier Teilnehmer von Hansa fuhren gemeinsam mit dem Mercedes-Sprinter vom ADAC zum Nürburgring.

Zu erwähnen ist für unsere beiden Teilnehmer, dass sie nicht den gewünschten Erfolg hatten. Thore fuhr zwar absolut ansprechende Zeiten, leistete sich aber den Luxus von vier Pylonenfehlern, die mit 12 Strafsekunden zubuche schlugen. Britt hatte, bedingt durch ihre geringe Körperlänge, die Wahl, die Pedale zu erreichen und dabei den Lenkradkranz direkt vor Augen zu haben, oder mit einem Kissen unter dem Po nicht mehr vernünftig an die Pedale zu kommen. Das schlug sich dann in nicht zufrieden stellenden Zeiten nieder. [Ergebnisse] [Fotos]
Autor: Hemmy Schneider